Marie Dickmans

Maria Dickmanssie hat mit ihrem Mann Wilhelm der Kirchengemeinde ein kostbares Geschenk gemacht, deshalb darf sie hier sitzen, in ihrer original Grafschafter Tracht. Sie schenkten der Kirche die silberne Abendmahlsschüssel, auf der heute noch das Brot gereicht wird. Sie sitzt in einer der uralten Kirchenbänke, die es nur noch im Museum gibt; die Kirche selbst hat eine Bestuhlung. Maria hat 1742 geheiratet und sie ist ungefähr um diese Jahreszahl abgebildet; also in jungen Jahren. Man kann gut erkennen, dass sie verheiratet war, denn sie trägt die Grafschafter “Haube”. Nur verheiratete Frauen durften diese Haube tragen, sie war, wie wir heute noch sagen: unter der Haube.

Der Grabstein der Familie Dickmans steht in der Nähe des Kircheneingangs und verrät uns heute noch viele interessante Dinge.  Z.B. schrieb man die weiblichen Namen immer mit einem kleinen s dahinter: also Dickmans. Die Männer dagen ohne s; als Dickman.